Papierflieger

Light & Building 2016

Wenn man nach Frankfurt zur Light&Building fährt, sind die Erwartungen für etwas Spektakuläres, etwas Neues und eine Innovation groß. Eins ist standübergreifend zu sagen, eine andere Technik wie LED gibt es nicht mehr, die OLEDs sind nur vereinzelt anzutreffen und eine alternative Technik war so gut wie gar nicht vorhanden. Der Trend zu kleineren und flacheren Leuchten ist ungebrochen. Die Lichtausbeute durch die verbesserten LED Dioden ist extrem und war in den vorangegangen Messen schon abzusehen

Reflektoren und Linsen

Hier liegt nun das Geheimnis der professionellen Beleuchtung. Die Leuchtenart unterscheidet die meisten Hersteller und mit den Filtern und Farbwechsel, der Steuerung und der diversen Lichtfarben sind der Einsatzfreude in den meisten Bereichen keine Grenzen mehr gesetzt. Hersteller wie Bäro, Philips und Erco zeigten dies in einer großen Deutlichkeit.

Bewegung in den Leuchten

Nicht nur in der Lichtfarbe und in verschiedenen Bewegungen, sondern in der Form der Leuchte hat ein Hersteller (H2.1, Kinetura / Belgien ) schön gezeigt was machbar ist. Die Leuchte verändert sich während des Einsatzes und gibt somit immer ganz eigene Lichtstimmungen und Schattenspiele ab.
Kintek lässt die Leuchten wandern und in einer Choreographie münden. Man kann nun die Leuchte durch die Farbe und die Örtlichkeit individuell steuern und verändern.

OLED

Mit bis zu 80 % weniger Verbrauch als normale LEDs, liegt in den OLEDs die Zukunft. Vor allem lassen sich die Dioden auf fast jedes Material aufdampfen – fast durchsichtig – somit sind dem Einsatz als Beschichtung oder auf Glas keine Grenzen mehr gesetzt. In der Realität haben sich bisher nur wenige Hersteller dem Thema massentauglich angenommen. Schade eigentlich.

Weitere Highlights der L&B

Ein innovativer italienischer Designer zeigt mit einer sich reflektierenden Glasscheibe, wie man mit einfachen Mitteln Hingucker und Stopper entstehen lassen kann. Fast jeder der vorbeiziehenden Messenbesucher hat sich zumindest einmal umgedreht bzw. ist länger vor dem Licht-Mobile stehen geblieben.

Moltoluce hat mit seiner organisch geschwungenen flächigen lichtleiste ein Highlight gesetzt und zählt hiermit sicherlich mit zu dem Favoriten Kreis bei dem Design Award. Die micro Wall washer, welche man nur aus der Hand der Designer kennt, können sich sehen lassen , gerade weil sie nicht so sichtbar sind. Moltoluce gehört bei der Miniaturisierung der LED Beleuchtung sicherlich zu den führenden Industrie Manufakturen.


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